RVS

Rendezvous- und Docking Sensor

Der Rendezvous- und Docking Sensor von Jena-Optronik liefert wesentliche Daten zum automatischen Andocken von Raumfahrzeugen. Neben der europäischen Raumfahrtagentur ESA mit dem ATV und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA mit dem HTV nutzt das amerikanische "Cygnus" Service Modul den RVS zum automatischen Andocken an die Internationale Raumstation ISS.

Mit dem erfolgreichen Andocken des ersten ATV „Jule Verne“ an die ISS erlebte Europa 2008 eine Weltpremiere im All. Nach ATV-2 „Johannes Kepler“ in 2011 hat der RVS 2012 auch bei ATV-3 „Edoardo Amaldi“ und ATV-4 „Albert Einstein“ zu einem zuverlässigen und sicheren Andocken geführt.

Das System RVS ist in der Lage, ab einer Distanz von rund 3.000 Metern Entfernung und Anflugrichtung des ATV zur Internationalen Raumstation zu messen: der am ATV befestigte RVS sendet dazu Laser-Strahlen als kurze Lichtpulse, ein Spiegelsystem im RVS lenkt diese Lichtpulse zur ISS. Spezielle Reflektoren an der ISS strahlen das Laser-Licht zum RVS zurück Aus dem Zeitunterschied zwischen gesendetem und wieder eingefangenem Lichtpuls und der „Blickrichtung“ des Spiegelsystems wird dann berechnet, wie weit die beiden Weltraumgefährte voneinander entfernt sind, welche Relativ-Geschwindigkeit diese zueinander haben und in welchem Winkel sie zueinander liegen, damit das ATV schließlich zielgenau und sicher andocken kann.

Zukünftig sollen RVS Sensoren bereits ab einer größeren Entfernung und auch für nicht-kooperative Ziele (ohne Reflektoren) eingesetzt werden. Dadurch wird das Einsatzspektrum auf Missionen wie z.B. orbitale Servicing-Missionen und planetare Lander erweitert.

Ein Prototyp des RVS kam bereits erfolgreich beim Andocken der Raumfähren STS-84 und STST-86 an die Weltraumstation MIR im Jahr 1997 zum Einsatz.

Erdbeobachtungskonstellation RapidEye ist seit 10 Jahren im All erfolgreich

Eine Flotte von fünf baugleichen Satelliten, auf denen sich Kamerasysteme der Jena-Optronik GmbH befinden, sind am 29. August 2008 an Bord einer DNEPR Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet worden.

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Copernicus ein großer Erfolg auch Dank Jenaer Beiträge zur Erdbeobachtung

Am 25. April 2018 startete im Rahmen des europäischen COPERNICUS-Erdbeobachtungsprogramms der Satellit Sentinel-3B - gebaut von Thales Alenia Space - mit Technologie des Raumfahrtunternehmens Jena-Optronik GmbH an Bord und sendet  erfolgreich Bilder.

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Einblick: Delegationsreise mit Ministerpräsident Ramelow in die Niederlande

Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow führte vom 5. Bis 7. September 2018 eine Delegationsreise in die Niederlande an.

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"Faces" Ausstellung eines Raumfahrers

Florian Brill - Optikentwickler bei Jena-Optronik und leidenschaftlicher Fotograf - hat heute eine kleine Ausstellung seiner Werke in den Räumen unseres Unternehmens eröffnet.

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Satelliten in Zahlen

Infografik mit aktuellen Zahlen zu den Satelliten im Orbit

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Sternstunden 2018

Das Raumfahrtjahr in Bremen

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Termine

  • 25.-29. April 2018
    ILA Innovation Aerospace Leadership, Berlin
  • 16.-19. April 2018
    Space Symposium, Colorado Springs, Corlorado, USA

Raumfahrer gesucht

Von Jena zum Mars.

Optische Sensoren der Jena-Optronik befähigen Satelliten, stabil und wie vorgesehen auf Kurs zu bleiben. Seit vielen Jahrzehnten ermöglichen und unterstützen wir ebenso spektakuläre wie erfolgreiche Weltraummissionen. Mit unseren international ausgezeichneten Produkten gehören wir zu den weltweit führenden Zuliefern der Raumfahrtindustrie.

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